Entlastungsbetrag – Was ist das?

Eine weitere Verbesserung der Pflegegrade stellt der Entlastungsbetrag in der häuslichen Pflege dar. Der Entlastungsbetrag wird Pflegebedürftigen gewährt, die sich in den eigenen vier Wänden pflegen lassen. Dies hat den Vorteil, das die Pflegebedürftigen mehr finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Gerade bei der Pflege Zuhause spielt die Höhe der Absicherung eine große Rolle, da zum einen die Pflegekosten als auch der Lohnausfall der pflegenden Person gedeckt werden muss.

Entlastungsbetrag unabhängig des Pflegegrades

Der Entlastungsbetrag muss vom Pflegebedürftigen bei der Pflegekasse (Träger der gesetzlichen Pflegeversicherung) beantragt werden. Hierbei spielt es keine Rolle, welcher Pflegegrade bei dem Antragsteller vorliegt. Durch den Entlastungsbetrag stehen dem Pflegebedürftigen auch Leistungen in Pflegegrad 1 zu. Wenn es diesen Entlastungsbetrag nicht gäbe, würde es in Pflegegrad 1 nur Leistungen für die vollstationäre Pflege geben.

Die Höhe des Entlastungsbetrages beläuft immer auf 125 Euro pro Monat. Dieser Betrag bleibt auch bei steigenden Pflegegraden gleich.

Wer trotzdem mehr finanzielle Unterstützung wünscht sollte sich mit einer privaten Pflegegrade Versicherung auseinander setzen. Durch die private Absicherung kann man den finanziellen Belastungen einer umfassenden Pflege entgegen wirken.