Deutsche Familienversicherung Tarif DeutschlandPflege Flex

Der Tarif DeutschlandPflege Flex von der Deutschen Familienversicherung zählt zu den privaten Pflegezusatzversicherungen. Dieser Tarif gehört zu den flexiblen Tarifen, daher kann der Versicherungsnehmer für jeden Pflegegrad seine gewünschte Absicherung individuell festlegen. Bei diesem flexiblen Tarif ist es auch möglich das ein niedriger Pflegegrad höher versichert wird als ein höherer. Zusätzlich bietet die Deutsche Familienversicherung die Möglichkeit einer Einmalleistung bei Ein- oder Höherstufung in einen Pflegegrad und einer Einmalleistung bei erstmaligen unfallbedingten Eintritt der Pflegebedürftigkeit zu vereinbaren.

Tarifinformationen DFV DeutschlandPflege Flex

Da es sich um einen flexiblen Tarif handelt können die Leistungen vom Versicherungsnehmer im jeweiligen Pflegegrad frei gewählt werden, sogar niedrigere Pfegegrade können höher versichert werden als höhere, so kann zum Beispiel der Pflegegrad 2 höher als der Pflegegrad 4 versichert werden. Zu beachten ist aber, dass es für jeden Pflegegrad eine Höchstgrenze gibt, die maximal gewählt werden kann.

Maximal versicherbare Absicherungshöhen in den Pflegegraden:

Häusliche Pflege Vollstationäre Pflege
Pflegegrad 1 600 € 3750 €
Pflegegrad 2 1350 € 3750 €
Pflegegrad 3 2250 € 3750 €
Pflegegrad 4 3000 € 3750 €
Pflegegrad 5 3750 € 3750 €
  • Förderfähigkeit nach Pflege Bahr: Nein, der Tarif der Deutschen Familienversicherung ist nicht förderfähig nach Pflege Bahr.

  • Leistungen bei Pflege durch Familienangehörige / Laienpflege: Ja, auch bei Pflege durch Familienangehörige oder Laien leistet der Tarif.

  • Beitragsfreiheit: Ja, besteht für die versicherte Person eine Pflegebedürftigkeit in einem versicherten Pflegegrad, so ist diese von der Beitragszahlung befreit.

    Achtung: Wird die versicherte Person von einem versicherten Pflegegrad in einen nicht versicherten Pflegegrad eingestuft, so ist der Beitrag wieder zu bezahlen. Wir empfehlen daher auch ungewünschte Pflegegrade minimal abzusichern, um die Beitragsfreiheit zu erhalten.

  • Einmalleistungen: In der DeutschlandPflege Flex kann eine Einmalleistung zusätzlich vereinbart werden.

    Folgende Einmalleistungshöhen können gewählt werden:

    -1.000€
    -2.000€
    -3.000€
    -4.000€

    Diese werden jeweils bei Ein- oder Höherstufung in einen versicherten Pflegegrad gezahlt.

    Auch eine Einmalleistung bei erstmaliger unfallbedingter Pflegebedürftigkeit kann abgeschlossen werden. Folgende Leistungshöhen können vereinbart werden:

    -1.000€
    -5.000€
    -7.500€
    -10.000€
    -20.000€
    -40.000€

  • Dynamik: Ja, die Deutsche Familienversicherung bietet die Möglichkeit das versicherte Pflegegeld ohne erneute Gesundheitsprüfung alle drei Jahre um 5%, oder auf Antrag um den statistischen Verbraucherpreisindex, zu erhöhen.

  • Verzicht auf Wartezeiten: Ja, die DFV verzichtet auf eine Wartezeit.

  • Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht: Ja, die DFV verzichtet auf das ordentliche Kündigungsrecht.

  • Geltungsbereich: Die Deutsche Familienversicherung bietet im Pflegezusatz – Tarif nach Pflegegraden einen weltweiten Versicherungsschutz.

  • Höchstes Aufnahmealter: Bei der Deutschen Familienversicherung ist eine Aufnahme bis zum 75. Lebensjahr möglich.

Gesundheitsfragen

1 Fragen zur Person:
Größe / Gewicht

2 Hat die zu versichernde Person
eine Behinderung mit einem Grad von 50 oder mehr, jemals einen Antrag auf Feststellung von Pflegebedürftigkeit, Berufs-, Dienst- oder Erwerbsunfähigkeit oder Erwerbsminderung gestellt, das Down-Syndrom, sind bei ihr Operationen, Reha-Maßnahmen oder stationäre Behandlungen vorgesehen oder angeraten, stehen noch Untersuchungsergebnisse aus oder besteht bei ihr eine Schwangerschaft oder bestand bei ihr in den letzten fünf Jahren eine der nachfolgenden Erkrankungen oder deren Folgen:

Erkrankungen des Nerven – Systems, der Psyche, des Gehirns, der Netzhaut oder des Sehnervs
Alzheimer, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Aneurysma, Angststörung, Apallisches Syndrom, Autismus, Anpassungs- oder Belastungsstörung, Burn-Out, Chorea Huntington, Creutzfeldt-Jakob, Demenz, Epilepsie, Erschöpfungszustand, Essstörung, Gehirnblutung, Hypochondrische Störung, Kinderlähmung, Koma, Lähmungen, Makuladegeneration, Multiple Sklerose, Netzhautablösung sowie Schädigung des Sehnervs, Neuropathie, Parkinson, Phobische Störung, Pick-Krankheit, Psychose, Neurose, Schizophrenie, Manie, Multiples Beschwerde Syndrom, Neurasthenie, neurotische Störung, Depression, Querschnittlähmung, Rückenmarkkrankheiten, Schädel-Hirn-Trauma, Schädigung oder Erkrankung des Gehirns oder des Nervensystems, Schlafapnoe, Schlaganfall, Somatisierungsstörung, Subarachnoidalblutung, Suchterkrankung (z.B. Alkoholismus, Medikamenten-, Spiel- oder Drogensucht), Wahnhafte Störung, zerebrale Durchblutungsstörungen, zerebrovaskuläre Erkrankungen, Zwangsstörung

Erkrankungen des Herz – Kreislauf – Systems oder Stoffwechselerkrankungen
Aortenaneurysma, Aorteninsuffizienz, arterielle Verschlusskrankheit, Bypass, Arterienverkalkung, Embolien, Hämophilie (Bluterkrankheit), Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Diabetes mellitus (Zucker), Sichelzellenanämie, Hämolytische Anämie

Erkrankungen der inneren Organe oder HIV-Infektionen
Asthma bronchiale, Erkrankungen und Funktionsstörungen der Lunge oder Bronchien, HIV-Infektion, Immundefekte, Mukoviszidose, Organ- oder Gewebetransplantation, Sarkoidose, Lebererkrankungen, Hepatitis B oder C, Nierenerkrankungen, Nierenfunktionsstörungen, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn

Erkrankungen der Knochen, der Gelenke oder des Bewegungsapparates
Arm – und Beinamputationen, Morbus Bechterew, Osteoporose, Polyarthritis, rheumatische Erkrankungen, sklerotische Erkrankungen, subdurale Hämatome

Tumorerkrankungen
Gutartige Tumore des Gehirns, bösartige Tumoren, Krebserkrankungen des Blut- oder Lymphsystems?

3 Ab einem Alter von 65 Jahren werden außerdem folgende Gesundheitsfragen gestellt:
Trägt die zu versichernde Person ein Körperersatzstück, eine Prothese, Gefäßstütze (z.B. Stent) oder einen Herzschrittmacher oder benötigt sie Hilfe bei den Verrichtungen des täglichen Lebens (Hilfestellung oder Hilfsmittel beim An- und Ausziehen, Essen, Gehen oder Treppensteigen, wie z. B. Gehhilfen, Unterarmstützen, Treppenlift, Rollator oder Rollstuhl)?