BBKK / Union Pflegegradversicherung Tarif Premium Plus (bis 31.01.17 abschließbar)

Die BBKK / Union bietet für die Übergangszeit von Pflegestufen auf Pflegegrade einen Angebotstarif Tarif „Premium Plus“ an. Der Tarif Premium Plus ist ähnlich aufgebaut wie der Tarif Pflege Privat Premium Plus. Die einzigen Unterschiede der beiden Tarife sind die Leistungen aus Pflegegrad 4 (bei häuslicher Pflege) sowie die Beitragbefreiung.

In der Pflegegradversicherung Premium Plus wird die versicherte Person bereits ab Pflegegrad 1 von der Beitragspflicht befreit. Der monatliche Beitrag des Tarifes Premium Plus liegt zudem unter dem Beitrag von Tarif Pflege Privat Premium Plus.

Achtung: Tarifvariante Premium Plus ist lediglich bis zum 31.01.2017 versicherbar!!!

Folgende Leistungen erhalten Sie im Tarif  BBKK / Union Premium Plus

Prozentuale Aufteilung der Leistungen in den einzelnen Pflegegraden.

Pflegegrad Häusliche Pflege Vollstationäre Pflege
1  10 %  10 %
2  30 %  100 %
3  60 %  100 %
4  90 %  100 %
5  100 %  100 %

Rechenbeispiel mit 1.500 Euro Absicherung in Pflegegrad 5:

Pflegegrad Häusliche Pflege Vollstationäre Pflege
1 150 €  150 €
2  450 €  1500 €
3  900 €  1500 €
4  1350 €  1500 €
5  1500 €  1500 €

BBKK / Union Pflegegradversicherung Tarif Pflege Privat Premium Plus

Die Pflegegradeversicherung „Pflege Privat Premium Plus“ wurde von der Bayerischen Beamtenkrankenkasse in Zusammenarbeit mit der Union erstellt. Es handelt sich hierbei um eine private Pflegezusatzversicherung welche nach Pflegegraden kalkuliert wurde. Der Tarif zählt zu den starren Tarifen. Somit kann der Antragsteller lediglich die Leistungen von Pflegegrad 5 individuell festlegen. Die Pflegegrade 1, 2, 3 und 4 werden prozentual an Pflegegrad 5 angepasst.

Folgende Leistungen erhalten Sie im Tarif  BBKK / Union Pflege Privat Premium Plus

Prozentuale Aufteilung der Leistungen in den einzelnen Pflegegraden.

Pflegegrad Häusliche Pflege Vollstationäre Pflege
1  10 %  10 %
2  30 %  100 %
3  60 %  100 %
4  100 %  100 %
5  100 %  100 %

Rechenbeispiel mit 1.500 Euro Absicherung in Pflegegrad 5:

Pflegegrad Häusliche Pflege Vollstationäre Pflege
1 150 €  150 €
2  450 €  1500 €
3  900 €  1500 €
4  1500 €  1500 €
5  1500 €  1500 €
  • Förderfähig nach Pflege Bahr: Nein, der Tarif Pflege Privat Premium Plus ist nicht föderfähig nach Pflegebahr.

  • Leistung bei Pflege durch Familienangehörige / Laienpflege: Auch bei der Pflege durch Familienangehörige oder Laien bekommt man Leistungen aus der Pflegegrade Versicherung der BBKK / Union.

  • Beitragsfreiheit: Ja, eine Betragsbefreiung ist ab Pflegegrad 3 vorgesehen. Wird die Versicherte Person mindestens in Pflegegrad 3 eingegliedert, so wird diese von der Pflicht der Beitragszahlung befreit.

  • Einmalleistung: Wird die versicherte Person erstmals in einen der Pflegegrade 2,3,4 oder 5 zugeordnet, so erhält diese das 100fache des vereinbarten Tagessatzes aus Pflegegrad 5. (Es handelt sich um eine einmalige Zahlung.)

  • Dynamik: Der Versicherer bietet bis zum 80. Lebensjahr die Möglichkeit das versicherte Pflegegeld ohne erneute Gesundheitsprüfung alle 3 Jahre um mindestens 5% bzw. 2€ zu erhöhen. Als Grundlage für die Erhöhung wird die Entwicklung der allgemeinen Lebenshaltungskosten gesehen.

  • Verzicht auf Wartezeiten: Ja, die Bayerische Beamtenkrankenkasse verzichtet auf eine Wartezeit.

  • Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht: Ja, es wird auf das ordentliche Kündigungsrecht verzichtet.

  • Geltungsbereich: In der Pflegegradeversicherung Pflege Privat Premium Plus gibt es einen weltweiten Versicherungsschutz.

  • Höchstes Aufnahmealter: Die Aufnahme ist bis zum 100. Lebensjahr möglich.

  • Maximal versicherbares Pflegegeld: Es kann maximal ein Tagessatz von 150 Euro versichert werden.

Gesundheitsfragen

1 Fragen zur Person:
Größe / Gewicht

2 Besteht bereits aufgrund einer Krankheit oder Behinderung Pflegebedürftigkeit
(auch wenn noch nicht ärztlich festgestellt) oder wurden jemals Anträge auf Leistungen aus einer privaten oder gesetzlichen Pflegeversicherung gestellt oder ist geplant oder angeraten, einen Antrag auf Leistungen aus einer privaten oder gesetzlichen Pflegeversicherung zu stellen?

3 Besteht zurzeit oder bestand in den letzten fünf Jahren eine der folgenden Krankheiten?
Erkrankungen des Zentralnervensystems:
Demenz (z. B. Alzheimer, vaskuläre Demenz [durch Durchblutungsstörungen im Gehirn verursachte Demenz]), sonstige Hirnleistungsstörung (dauernde Hirnschäden z. B. durch Unfall, Infektion, Vergiftung oder Stoffwechselstörung), Hirntumor, Apallisches Syndrom (Wachkoma), Parkinson-Krankheit („Schüttellähmung“), Chorea Huntington, Creutzfeld-Jacob, Epilepsie (Krampfanfälle), infantile Zerebralparese (frühkindliche Hirnschädigung), Amyotrophe Lateralsklerose (fortschreitende Lähmung der Muskulatur), Muskeldystrophien (neuro-muskuläre Erkrankungen), Multiple Sklerose, Querschnittslähmung, Hemiparese / Hemiplegie (einseitige Lähmung), Kinderlähmung (inkl. Folgen)

Erkrankungen des Blutes und der blutbildenden Organe:
Knochenmarkserkrankungen (= Erkrankungen der Blutbildung, „Blutkrebs“, Leukämie, Lymphome)

Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems:
Arteriosklerose (= „Verkalkung“ / Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, der Gehirnarterien und anderer Arterien), koronare Herzkrankheit (Verengung der Herzkranzgefäße), Herzinsuffizienz (Herzschwäche), Schlaganfall, Gehirnblutung, Thrombosen (= Verschluss von Venen oder Arterien durch verklumpte Blutgerinnsel, häufiger als dreimal in den letzten 5 Jahren)

Erkrankungen innerer Organe oder schwere Stoffwechselstörungen:
chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD = oftmals durch Rauchen verursacht [„Raucherhusten“]), Staublunge, Lungenemphysem, Mukoviszidose (zystische Fibrose), Leberzirrhose, Chronische Nierenerkrankung (dauerhafte Verminderung der Nierenfunktion), Diabetes mellitus („Zucker“)

Erkrankungen des Immunsystems:
HIV-Infektion

Erkrankungen des Muskel-Skelettsystems, insbesondere Wirbelsäule, Gelenke:
Muskelschwund, Osteoporose (Knochenschwund), Morbus Bechterew (verbiegende / versteifende Wirbelentzündung), rheumatoide / chronische Arthritis („Rheuma“), Arthrose (mit Schmerzzuständen, Bewegungseinschränkungen oder operiert)

Chromosomenanomalien:
Down-Syndrom

Krebserkrankungen:
alle Arten von bösartigen (malignen, karzinogenen) Neubildungen

psychische und psychiatrische Erkrankungen

Suchterkrankung (Alkohol, Drogen)

4 Steht innerhalb der nächsten sechs Monate
eine Operation bevor (ausgenommen zahnärztliche Operationen)?

5 Besteht zurzeit oder bestand in den letzten fünf Jahren
eine Schwerbehinderung (Grad der Behinderung mindestens 50 %)? *) Wurde jemals ein Antrag auf Feststellung einer Schwerbehinderung gestellt bzw. läuft derzeit ein Feststellungsverfahren nach dem SGB IX oder ist dies geplant oder angeraten? *) Wenn ja, bitte Fotokopie des vollständigen Versorgungsbescheides beifügen.